Mitlaufendes Auffanggerät, Höhensicherungsgerät und Auffanggurt: Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA / PSA)

Ohne geht es nicht: An Arbeitsplätzen mit Absturzrisiko, die nicht kollektiv gesichert sind, ist die Verwendung von PSA gegen Absturz zwingend notwendig. Ein Verbindungsmittel und ein mitlaufendes Auffanggerät gehören hier zur Grundausrüstung. Sozusagen das "persönlichste" Element Ihrer PSAgA ist der Auffanggurt, den Sie am Körper tragen. Ob Dachdecker, Industriekletterer oder Rigger – der Auffanggurt gemäß EN 361 sollte immer dabei sein, wenn Menschen in gefährlicher Höhe arbeiten. Beim Auffanggurt handelt es sich aber nicht um ein Standardprodukt: Er sollte nach dem jeweiligen Einsatzbereich und Ihren körperlichen Anforderungen ausgewählt werden.

PSA mit hohem Tragekomfort

Grundsätzlich ist eine hochwertige Polsterung an den Schulterriemen ein guter Weg den Komfort zu erhöhen. Bei der Auswahl sollten Sie zudem darauf achten, dass der Auffanggurt gut passt und beispielsweise die Schulterriemen nicht am Hals einschneiden. Wer hier eine optimale Beratung will, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen: Ein Sachkundiger für PSAgA gemäß DGUV Grundsatz 312-906 (vormals BGG 906) kann beurteilen, welcher Gurt sowohl für den Träger als auch für das jeweilige Einsatzfeld die beste Wahl ist.

Überprüfung vom Fachmann ist Pflicht

Wer den richtigen Gurt für sich gefunden hat, der möchte ihn natürlich möglichst lange im Einsatz behalten. Bei Auffanggurten, Verbindungsmitteln und Co. ist die regelmäßige Wartung ohnehin vorgeschrieben, damit die Schutzausrüstung von den Berufsgenossenschaften anerkannt wird. Dabei sind ein paar Faktoren zu beachten: Ihre PSA muss etwa einmal im Jahr von einem Sachkundigen für PSA gemäß BGG 906 auf ihre Funktionalität hin geprüft werden. Ähnlich wie bei einer TÜV-Plakette auf dem Nummernschild findet sich auf sachgemäß geprüfter PSA daher auch ein Siegel, das den nächsten Kontrolltermin ausweist.

Unabhängig von der jährlichen Wartung sollten Sie den Auffanggurt allerdings vor jedem Anlegen kurz auf Verschleißerscheinungen wie Risse, Rost oder Schäden an den Nähten überprüfen – auch das ist Vorschrift und steigert nicht nur die Lebensdauer des Gurtes, sondern kann im Ernstfall das eigene Leben retten. Gleiches gilt für die weitere PSA. Auch Ihre Verbindungsmittel, Höhensicherungsgeräte, Karabinerhaken und Helme müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Einige dieser Produkte haben allerdings unabhängig von der Wartung eine maximale Lebensdauer, die vom Hersteller und den Berufsgenossenschaften vorgeschrieben wird. Diese Vorgaben sollten Sie in jedem Fall beachten, da auch sorgfältig gepflegte PSA einer Alterung unterliegt.  

Wir sind Spezialist für hochwertige PSA gegen Absturz (PSAgA). Ergänzend zu unseren Anschlageinrichtungen und Sicherungssystemen bieten wir Ihnen hochwertige Ausrüstung gemäß PSA-Richtlinie und den verbindlichen Sicherheitsnormen DIN EN 353, DIN EN 360, DIN EN 566, DIN EN 361 und DIN EN 795.

Einige Regeln der Berufsgenossenschaft zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz finden Sie im Bereich "Wir planen für Sie" - Sprechen Sie uns gerne an!