Absperrung zum Schutz gegen Absturz

Eine Absperrung ist eine kollektiv wirkende Maßnahme, die Beschäftigte davon abhält, über Absturzkanten zu fallen oder überhaupt erst in den absturzgefährdeten Bereich zu gelangen. Eine Absperrung kann laut BG Bau eine Kette oder ein Seil sein, jedoch in keinem Fall ein sogenanntes „Flatterband“. Weitere Varianten einer wirksamen Absperrung sind Seitenschutz-Lösungen, zum Beispiel in Form eines Schutzgeländers.

Kollektivschutz in Form einer Absperrung

Als Kollektivschutz in Form von Geländern, Brüstungen oder ähnlichen Konstruktionen sind Absperrungen Maßnahmen der Absturzsicherung. Sie haben die Funktion, grundsätzlich alle Personen zu schützen – auch wenn diese über keine weitere Ausrüstung oder fachliche Kenntnisse als Höhenarbeiter verfügen. Ein Geländer schützt pauschal jeden Menschen davor, versehentlich zu nahe an die Absturzkante zu gelangen. Stolpert man gegen den Seitenschutz, hält ein geprüftes Schutzgeländer der Krafteinwirkung stand.

Absperrungen sollen oft warnen

Absperrungen haben oftmals die präventive Aufgabe der Kennzeichnung des Gefahrenbereichs. Allein das Vorhandensein einer Absperrkette, eines Absperrgitters oder Absperrseils weist Personen durch Sichtkontakt oder Berührung darauf hin, dass das Areal hinter der Absperrung nicht begangen werden soll. Das Risiko eines Sturzes wird also nach Möglichkeit von vornherein ausgeschlossen. Entsprechende Absperrungen sind daher oft in auffälligen Signalfarben gehalten.

Kollektivschutzgeländer montiert auf einem Bitumenflachdach